Dein Beitrag zählt.
Wir alle kennen das: volle Kalender, lange Abstimmungen, viele gute Absichten, und am Ende bleibt das Gefühl, dass zu wenig beim Kunden, im Team oder im Ergebnis ankommt. Es wurde geredet, informiert, diskutiert. Nur der nächste sichtbare Schritt fehlt. Genau dort setzt die Idee der Cocreatings an. Ich habe dieses Konzept entwickelt, weil ich mit engagierten Menschen zusammengearbeitet habe, die mehr wollten, als „dabei gewesen“ zu sein. Sie wollten gestalten. Verantwortung übernehmen. Wirkung sehen. Cocreatings sind mein Angebot an diese Menschen. Und an Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden genau das zutrauen.
Warum wir mehr brauchen als noch ein Meeting?
Meetings lösen selten das eigentliche Problem. Sie bringen Menschen zusammen, klären die Lage und die Zuständigkeiten. Das kann hilfreich sein. Doch viele, die Verantwortung tragen wollen, spüren:
Ich will nicht nur berichten, ich will bewegen.
Ich will nicht nur zuhören, sondern beitragen.
Ich will nicht nur Aufgaben, ich will einen klaren Wertpfad.
Aus dieser Spannung heraus entstand für mich die zentrale Frage: Wie organisieren wir Zusammenarbeit so, dass aus Zeit ein sichtbarer Beitrag für Kunden, Geschäft und Zukunftsfähigkeit entsteht? Meine Antwort darauf sind Cocreatings.
Was Cocreatings ausmacht
Cocreatings sind keine „neuen Meetings“. Es ist ein Arbeitsmodus, der drei Dinge zusammenführt:
- Eine klare Wertfrage: Am Anfang steht immer die Frage: „Was soll für wen konkret besser werden?” Für einen Kunden. Für ein Team. Für das Unternehmen. Für Menschen, die nach uns kommen.
- Die richtigen Menschen im Raum: Nicht alle, die könnten, sondern die, die etwas beitragen können. Fachlich, menschlich und mit Blick auf Verantwortung. Hier beginnt Selbstführung.
- Ein nächster belegbarer Schritt: Am Ende steht kein allgemeiner Beschluss, sondern etwas, das sich prüfen lässt: ein „To Prove”, ein Test, ein kleiner Standard, eine konkrete Verabredung mit Wirkung.
Cocreatings geben engagierten Mitarbeitenden einen Rahmen, in dem ihr Beitrag zählt – sichtbar, messbar und anschlussfähig.
Für wen sind Cocreatings gedacht?
Die Zielgruppe von „Co Value Creating” und von Cocreatings sind nicht nur Vorstände und Führungsteams. Im Kern geht es um Menschen, die innerlich längst Ja gesagt haben zu Verantwortung.
- Key-Account-Verantwortliche, die ihre Kundenbeziehungen auf gemeinsame Wertschöpfung stellen möchten
- Projektleitende, die Teams durch Komplexität führen
- Servicemitarbeitende, die nah am Kunden sind und täglich sehen, wo Potenzial liegt.
- Intrapreneure, die schon heute mehr gestalten, als ihre Rolle verlangt.
Für all diese Menschen gilt:
„Dein Beitrag zählt – wenn es einen Raum gibt, in dem er Wirkung entfalten kann.”
Meine Rolle als Begründer des Cocreating-Konzepts
Ich habe Cocreating nicht im Lehrbuch gefunden, sondern in Projekten, in denen Menschen etwas verändern wollten, aber an Strukturen, Routinen und Rollenbildern gescheitert sind. Aus diesen Erfahrungen ist ein Konzept entstanden, das im Buch Co Value Creating beschrieben wird: klar strukturiert und nah an der Realität von Unternehmen. Es ist offen genug, damit Menschen es mit ihrer eigenen Haltung füllen können.
Ich verstehe mich als Begründer dieses Cocreating-Konzepts. Die eigentliche Kraft entsteht allerdings erst im Tun, wenn Teams, Führungskräfte und Partner es aufgreifen und zu ihrer Art der Zusammenarbeit machen.
Von Meetings zu Cocreatings – was das für dich heißt?
Wenn du das Gefühl kennst, in Meetings viel zu geben und zu wenig Wirkung zu sehen, dann bist du nah an der Idee von Cocreatings. Es geht um einen Wechsel:
Weg von „Ich muss teilnehmen“ hin zu „Ich will beitragen“.
Weg von endlosen Runden, hin zu klaren, überschaubaren Einheiten mit Wertfrage und „To Prove“.
Cocreatings sind kein Versprechen, dass ab morgen alles leicht wird. Sie sind ein Angebot, deine Zeit, deine Erfahrung und deine Haltung so einzusetzen, dass mehr entsteht als nur Anwesenheit.
Dein Beitrag zählt – wenn wir ihm den richtigen Rahmen geben.
Genau dafür sind Cocreatings gedacht.
